Wissenswertes

DM & $ | Songtext

Hab’n Penthouse nah bei Fulda
Mit ‚nem Whirlpool auf’m Dach
Mein GTXL Turbo Intercooler
macht 200 km/h
Damit geht’s heut nacht nach Eisenach
Da sind die Mädels oberscharf
Auf was?

Auf DM & $
Danach tanzt die ganze Welt
Denn DM & $
hat den Rhythmus, der gefällt
Drum grüß mir all die Weltverbesserer
’n sag ihnen was jetzt zählt ist Geld

Wenn Du ’ne Flasche Schampus ausgibst
Bist Du immer noch der Star
Jooh, Du bringst den warmen DM-Regen rüber, Mann,
zu den Eingeborenen da
Da kannst Du richtig mal die Sau rauslassen ey
Solang Du zahlst ist das egal
Mit was?

Mit DM & $
Danach tanzt die ganze Welt
Denn DM & $
hat den Rhythmus, der gefällt
Drum grüß mir all die Weltverbesserer
’n sag ihnen was jetzt zählt ist Geld

Was soll ich Dir sagen ey, kommt so’n Typ, will diskutieren
Faselt irgendwas daher von „Neues Forum“ oder was
und ist dabei sich zu blamieren
Ich sag: Ey Typ ey, Du hast nichts geschnallt ey
Strapazier nicht Dein Gehirn
Soll ich Dir sagen was Dir fehlt?

DM & $
Ist der Glaube der uns eint
DM & $
Warn schon immer unser bester Freund
Vielen dank, ihr Weltverbesserer,
ihr habt’s sicher gut gemeint
DM & $

DM & $ , DM & $ , DM & $
Ist der glaube der uns eint.

Dienstagssong | Songtext

Es wurde mal Zeit mein Zeug zu sichten
Es sammelt sich viel in Kartons und Kisten
Sachen vergessen im Lauf der Zeit
Jetzt sind sie zurück, nimm mir ein oder zwei

Dann kommt sie
Wie ein Lied
Lacht mich an
Bin verliebt
Wie’s so geht
Wie’s so kommt
Dienstagssong
Dienstagssong

Die Existenz von Wundern ist schwer zu leugnen,
Wenn man den Sinn behält für die einfachen Freuden
Irgendwann vergessen im Zug der Zeit
Sie bringt sie zurück, nimm mir ein oder zwei

Bin verliebt
In ihr Lied
Und dieses Lächeln
Nehm ich mit
Wohin ich geh
Wohin ich komm
Dienstagssong

Und dann kommst du
Wie ein Lied
Fliegt mich an
Bin verliebt
Wohin ich geh
Wohin ich komm
Dienstagssong

Die Sucht Der Träumer | Songtext

Fahre morgens mit der U-Bahn
Fühl mich hundsgemein
Und die Fußgängerzone is ne
Höllenpein
Später am Kaufhof
Wär ich fast krepiert
Lande schließlich beim Doktor, frag ihn:
Was ist mit mir?
Ich mag kein Silber
Ich mag kein Gold
Von den ganzen Strebern
Hab ich die Schnauze voll
Von Illusionen
Krieg ich nie genug
Sagt der Doktor: Hoppla!
Ist ’n klarer Fall von Sucht

Die Sucht der Träumer
Die Sucht der Spinner und der Streuner
Die Sucht der Träumer
Die Sucht der Clowns und der Zigeuner
Und ich sing den Blues

Schon früher in der Schule
Habe ich gelernt:
Wolf Maahn, wenn Du groß bist, Jungchen,
Dann beginnt der Ernst
Vielleicht sind eins neunzig
Noch nicht groß genug
Oder vielleicht hab ich
Auch nur zu viel von dieser Sucht

Die Sucht der Träumer
Die Sucht der Spinner und der Streuner
Die Sucht der Träumer
Die Sucht der Clowns und der Zigeuner
Und ich sing den Blues

Der Himmel Über Dresden | Songtext

Hör das Dröhnen der Gitarren weit bis in die Nacht
Wird zum großen Schrei nach Freiheit mit ungeheurer Macht
Weht über Stacheldraht und Zäune tief, tief in jedes Herz

Wir werden frei sein
Frei sein wie das Licht
Frei sein wie die Sterne
Die der Himmel über Dresden uns verspricht

Millionen Träumer werden zum Regiment
Wachtürme wanken, der Todesstreifen brennt
Mit Waffen gemacht aus der Sehnsucht, die alle Fesseln sprengt

Wir werden frei sein
Frei sein wie das Licht
Frei sein wie die Sterne
Die der Himmel über Dresden uns verspricht

Seh, die Blöcke kommen ins Schleudern
Mit all ihren Ideologien
Ab jetzt zählen nur noch die Grenzen unserer Phantasien

Wir werden frei sein
Frei sein wie das Licht
Frei sein wie die Sterne
Die der Himmel über Dresden uns verspricht

Blinder Passagier | Songtext

Von Washington und Moskau
Von Disneyland und Stalingrad
Vom Vatikan und Mekka
Vom Dalai Lama und vom Schah
Von Altamont und Woodstock
Von Vietnam und Florida
Aus den Slums von Puerto Rico
Zu den Hotels auf Gran Canaria

Ich schenk‘, ich schenk‘, ich schenke Dir
Von jedem Ort ein Souvenir
Ich schenk‘, ich schenk‘, ich schenk‘ es Dir
Ich bin der blinde Passagier

Ein Goldzahn von Pizarro
Von Löwenherz ein rotes Kreuz
Von Adolf ’nen großen Globus
Von Kaiser Nero ein Feuerzeug
100 Trommeln frisch aus Rio
Millionen Schleier aus Teheran
1000 Tonnen Wellblech aus Soweto
Und Kapuzen vom Klu Klux Klan

Ich schenk‘, ich schenk‘, ich schenke Dir
Von jedem Ort ein Souvenir
Ich schenk‘, ich schenk‘, ich schenk‘ es Dir
Ich bin der blinde Passagier

Wir waren in Berkeley und in Goa
In Brasilia und Jericho
Wir waren dort überall
Und sind genauso schlau wie zuvor

Ich schenk‘, ich schenk‘, ich schenke Dir
Von jedem Ort ein Souvenir
Ich schenk‘, ich schenk‘, ich schenk‘ es Dir
Ich bin der blinde Passagier

Der Weser-Kurier zum Album „Live & Seele“

In einem kurzen Artikel äußert sich der Weser-Kurier zum neuen Album von Wolf Maahn. Ich hätte mir an dieser Stelle eine ausführlichere CD-Besprechung gewünscht, denn dieser Beitrag ist eigentlich nur eine knappe Einleitung.

„Live & Seele“ stellt jetzt unter Beweis, dass der Wahl-Kölner noch immer inspirierte Songs schreibt und ohne große Anbiederung auf der Höhe der Zeit rockt und groovt.

– WESER-KURIER | 12.02.2017

Nach dieser Feststellung bekommt man Lust auf das neue Album. Ob und was dem Hörer gefällt, weiß er am Ende eh am besten.

Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.weser-kurier.de/wolf-maahn/

Der Clown hat den Blues | Songtext

Am Ende vom Sommer, der keiner war.
Ich bin auf’n Bier in Rico’s Bar
Der Kassettenrecorder wiederholt:
It’s only Rock n’ Roll
Aber das stimmt nicht ganz:
It’s only Alkohol
Ich geh zu ihm rüber, er schielt mich an.
Zieht seine Grimasse ein bisschen zu lang.
Ich frag mich, was ihm wohl fehlt.
Er merkt’s und lacht gequält
Dann dreht er sich zurück zu den Typen,
die eh auf alles abfahren, was er erzählt.

Der Clown hat den Blues
Es geht ihm nicht gut
Das Publikum johlt,
doch der Clown hat den Blues
Der Clown hat den Blues.
Es geht ihm nicht gut
Ich seh es ihm an,
unser Clown hat den Blues.

Jetzt erzählt er den Witz vom Astronaut.
Die Pointe bringt er ein bisschen zu laut.
Nicht mehr viel übrig von der Power,
die von ihm sonst ausgeht.
Die Zeit der Verlierer wird kommen war das Motto.
Und er war immer der Prophet.

Der Clown hat den Blues
Es geht ihm nicht gut
Das Publikum johlt,
doch der Clown hat den Blues
Der Clown hat den Blues.
Es geht ihm nicht gut
Ich seh‘ es ihm an,
unser Clown hat den Blues.
Er hat den Blues.

Unsere Träume sind nie gefeit,
gegen ne’ Überdosis Wirklichkeit.

Der Clown hat den Blues
Es geht ihm nicht gut
Das Publikum johlt,
doch der Clown hat den Blues
Der Clown hat den Blues.
Es geht ihm nicht gut
Ich seh‘ es ihm an,
unser Clown hat den Blues.
Er hat den Blues.

Wolf Maahn im Interview mit der Wümme-Zeitung

Heute überraschte die Wümme-Zeitung mit einem Interview mit Wolf Maahn. Es geht um das neue Livealbum, welches nun doch erst im Januar 2017 erscheinen wird. Dazu gibt es ein paar Einblicke in die Soloshows, mit denen Wolf derzeit durch Deutschland tourt.

Interessant sind auch die Einblicke in die Arbeitsweisen, mit denen Wolf Maahn neue Ideen für Songs entwickelt und welche Wirkung Musik noch immer auf ihn ausübt. Ein kleiner und feiner Blick hinter die Kulissen, der die Vorfreude auf zukünftige Alben und Touren entfacht.

Zu lesen gibt es das Interview unter http://www.weser-kurier.de/wuemme-zeitung/evergreens/

Das Ding | Songtext

Lauf durch mein altes Viertel
Die Hauptstraße entlang
Hier war mein Territorium
Wo viel für mich begann
Jetzt spielt auch hier die Leier
Der schönen neuen Welt
Ein Lächeln wird zum Beiwerk
Die Formel 1 heißt Geld
Nicht viel los hier wo ich groß geworden bin
Der Preis ist heiß und billig ist der King

Willst du weiter mit mir träumen
Daß eine andere Zeit beginnt
In diesen Straßen, Häusern, Räumen,
Die Welt wär groß und Kohle nicht Das Ding

Die Leute auf dem Stadtfest
An der Theke auf dem Markt
halten sich am Glas fest
Reden wie’s mal war
Auf der Bühne steht ein Sänger
Mit seiner Cover Band
spielt er nur noch die Hammer Hits
Die jeder gleich erkennt
Nicht lange her, da waren Bands hier, mit eigenen Songs
Jetzt zählt mehr der Umsatz beim Bierkonsum

Willst du weiter mit mir träumen
Daß eine andere Zeit beginnt
In diesen Straßen, Häusern, Räumen,
Die Welt wär groß und Kohle nicht Das Ding

Zu viele, die ich kenne,
Genervt oder frustriert,
Hier lebt man nicht mehr einfach
Hier lebt man kompliziert
Nicht viel los hier wo ich groß geworden bin
Der Preis ist heiß und billig ist der King

Willst du weiter mit mir träumen
Daß uns ein anderer Geist gelingt
Und Kinderrufe unter diesen Bäumen
Der Mut wär groß
Der Mut wär groß
und Kohle nicht das Ding

Dein Gang | Songtext

Dein Gang, wofür du eigentlich gar nichts kannst
Dein Gang macht mich unwahrscheinlich an
Ich kann nicht wirklich sagen, was es ist
Ein Mann wird dankbar, wenn ihn so was trifft
Dein’ Gang seh ich mir genauer an
Dein Gang hält mich absolut gefangen
Erst recht wenn du mit den Augen lachst
Dein Gang und wie du alles machst

Vorübergehend nicht erreichbar
Hab vergessen wo ich bin
Denn was ich sehe ist so greifbar
Und das reißt mich völlig hin

Mein Tag, so wie er bis dahin war,
War mies und wenn du mich genauer fragst
Ich hing in einer Art von üblen Loch
Zu viel Arbeit, aber keinen Bock
Und dann, dann kommst du hier plötzlich an
Und Dein Gang macht mich unwahrscheinlich an
Dein Gang holt mich aus’m tiefen Tal
Dein Gang rettet einen ganzen Tag

Vorübergehend nicht erreichbar
Hab vergessen wo ich bin
Denn was ich sehe wäre greifbar
Und das reißt mich völlig hin

Und es tut so gut und es gibt mir Sinn
stell mich unauffällig gerader hin
Die Brust ein wenig raus
Seh ich verwahrlost aus?
Oder so gut wie ich mich fühl’?

Ich möcht dich länger so sehen
Ich möcht dich immer so sehen