Waahnsinn – Der Wackersdorf-Film | VHS | 1986 | – unknown – | – unknown –

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90 Tage nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl (04/1986) wurde in Burglengenfeld eine Demonstration und ein Festival der Atomkraftgegner abgehalten. Die Veranstaltung richtete sich gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf. Aufgrund der großen Zahl der Teilnehmer (ca. 120000) wurde der Protest zum ersten Mal öffentlich. Es handelte sich um das bis dahin größte Rockkonzert in der deutschen Geschichte.

Bei diesem Film handelt es sich um einen deutschen Dokumentarfilm aus dem 1986. Der Film entstand bei dem o.g. Anti-WAAhnsinns-Festival. Finanziert wurde der Film durch verschiedene Bürgerinitiativen. Alle Beteiligten verzichteten auf Lohn und Honorare. Dokumentiert werden das Festival (26. und 27. Juli 1986), die Arbeit der Bürgerinitiative, die Demonstration und der Einsatz der Polizei aus Sicht der Festivalteilnehmer.

Der Film lief auf mehreren Filmfestivals und wurde auf der Alpinale als „Bester sozialkritischer Film“ ausgezeichnet. Als Künstler wirkten unter anderen BAP, Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken, Rio Reiser, Herbert Grönemeyer, Haindling, Biermösl Blosn, Wolf Maahn und Die Toten Hosen mit. Auch wenn der Film seinen Schwerpunkt auf die Auftritte der Künstler legt, zeigt er auch immer wieder den Rahmen und das Umfeld, in dem die Veranstaltung stattfand.

Die Produktion war so geplant, dass die Produzenten parallel zueinander arbeiteten. Wagner, damals im Umfeld des Rockpalast tätig übernahm die Aufzeichnung der Bühnenshow. Heitkamp dokumentierte den Aufbau der Veranstaltung sowie den Backstage-Bereich. Cramer war für die Dokumentation des Polizeigroßeinsatzes und die Protestierenden verantwortlich. Die Produktion wurde auf U-matic gedreht und geschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt, für die Kinos, auf 35-mm-Film transferiert.

1987 veröffentlichte Cramer unter dem Titel „Waahnrock“ eine deutlich umfangreichere Video-Rekonstruktion des Gesamtmaterials.

Am 26. Juli 1986 wirkten folgende Künstler beim Festival mit:

Marian Gold, Herbert Grönemeyer, Anne Haigis, Axel Heilhecker, Herwig Mitteregger, Wolfgang Niedecken, Purple Schulz, Jürgen Buchner, Alexander „Effendi“ Büchel, Wolli Fedde, Frank Hocker, Gerd Köster, Udo Lindenberg, Wolf Maahn, Axel Risch, Gerd Sagemüller, Wolfgang Ambros, Manfred Boecker, Kevin Coyne, Klaus „Major“ Heuser, Pete King, Christian Schneider

Am 27. Juli 1986 wirkten folgende Künstler beim Festival mit:

Mob Böttcher, Campino, Dieter Exter, Hans Fritzsche, Marian Gold, Herbert Grönemeyer, Anne Haigis, Norbert Hamm, Jakob Hansonis, Markus Maria Jansen, Alfred Kritzer, Breiti Kuddel, Andy Meurer, Herwig Mitteregger, Gaggy Mrotzek, W. Münchhausen, Henny Nachtsheim, Ali Neander, Peter Osterwald, Mike Pelzer, Mateng Pollkläsener, Ullrich Pollkläsener, Rio Reiser, Armin Rühl, Sabine Sabine, Stefan Walkau

Seltenheitsgrad

– außergewöhnliche Seltenheit oder Einzelstück


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