Biografie | Band für Afrika

Als Vorbild von „Band für Afrika“ galt die britische „Band Aid“. Sie wurde durch Bob Geldof gegründet.

Bei der „Band für Afrika“ handelte es sich um ein gemeinsames Projekt von deutschen Künstlern. Als Initiatoren dieses Projektes galten Herber Grönemeyer und Wolfgang Niedecken („BAP“), der auch den Text zum Titel „Nackt Im Wind“ schrieb. Dieser Titel schaffte es auf Platz drei der Hitparade.

Ziel dieses Projektes war das Sammeln von Spendengeldern für Afrika. Zu diesem Zweck verzichteten alle beteiligten Künstler und Plattenfirmen auf ihre Gage und sammelten in den Straßen Geld und verkauften für einen noch höheren Erlös Gulaschsuppe. Das angestrebte Ziel war ein Erlös von mehr als einer Million Mark. Zu diesem Zweck durften auch diverse Freiluftkonzerte nicht fehlen, welche am 23. Januar stattfanden.

Anlässlich eines Live-Aid-Konzertes trat am 13. Juli 1985 die „Band für Afrika“ in Köln auf. Der Auftritt, welcher weltweit übertragen wurde, bestand aus zwei Liedern. Gesungen wurde ihr eigener Titel „Nackt Im Wind“ sowie „Deserteure“ von Wolf Maahn. Die ARD sendete in der letzten „Rockpalast“-Nacht den Titel „Deserteure“ in der Besetzung der „Band für Afrika“ im Fernsehen.

Die CBS-Wohltätigkeitsplatte „Nackt im Wind“ entsand am 14. und 15. Januar in den Musicland-Studios in München. Bei einem Verkaufspreis von 6,-DM sollten mindestens 2,39 DM von jeder verkauften Platte an eine Hilforganisation für Afrika gehen. Bei der unerwarteten Nachfrage für dieses Projekt, waren bereits 200.000 Platten vorbestellt, bevor die erste Single in die Geschäfte kam.

Die Band setzte sich wie folgt zusammen

Aron Strobel, BAP-Major, Barny Murphy, Bernhard Potschka, Bodo Staiger, Brigitte Kunz, Franz Trojan, Friedel Geratsch, George Kranz, Gitte, Günther Sigl, Hans Hartz, Heinz-Rudolf Kunze, Henny Nachtsheim, Herbert Grönemeyer, Herwig Mitteregger, Ina Deter, Juliane Werding, Kai Havaii, Klaus Fiehe, Klaus Lage, Marian Gold, Marius Müller-Westernhagen, Michael Busse, Michael Volkmann, Nena, Peter Behrens, Peter Maffay, Peter Osterwaldt, Richard Wester, Stefan Zauner, Stephan Remmler, Udo Lindenberg, Ulla Meinecke, Uwe Fahrenkrog, Werner Borowski, Wolf Maahn, Wolfgang Niedecken

Wer singt was bei „Nackt im Wind“

[Herbert Grönemeyer] Nur paar Breitengrade tiefer • Paar Längengrade dann nach links [Marius Müller-Westernhagen] Stößt unsere Phantasie an Grenzen • Dort wo die stummsten Schreie sind [Udo Lindenberg] In Labyrinthen unvorstellbar • Eiskalter Höllen-Lavastrom [Nena] Der keine Gnade kennt, nur zuschlägt • Der selten zögert, nie verschont [Heinz-Rudolf Kunze] Hier fordern Sünden unserer Ahnen • Unsere Stumpfheit Ihr Tribut [Ina Deter] Keine Gefangenen die Parole • Es wird bezahlt in Fleisch und Blut [Herbert Grönemeyer] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt [Peter Maffay] Nackt im Wind • Der planlos tötet • Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt [Kai Havaii] Gebete an Dämonen, Götter • Anscheinend interessiert die nicht [Gitte] Daß unsere Abendbrotkulisse [Juliane Werding] Auf Karten hofft, die neu gemischt [Ulla Meinecke] Wir werfen Münzen hoch und warten • Daß weder Zahl noch Krone kommt [Herwig Mitteregger] Damit auch diesmal keiner Schuld hat • Und jeder sein Gewissen schont [Friedel Geratsch] Nur ein paar Breitengrade südlich • Und dann nach Osten weint ein Kind [Wolfgang Niedecken] Noch eh das Licht hier ausklingt • Verhungert es, stirbt nackt im Wind [Stefan Zauner] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt [Gitte] Nackt im Wind • Der planlos tötet • Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt [Chor] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt • Nackt im Wind • Der planlos tötet • Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt [Chor] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt • Nackt im Wind • Der planlos tötet [Ulla Meinecke] Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt [Udo Lindenberg] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt [Günther Sigl] Nackt im Wind • Der planlos tötet • Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt [Hans Hartz] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt [Klaus Lage] Nackt im Wind • Der planlos tötet • Weil er weiß, daß man man ihn schnell vergißt [Stephan Remmler] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt [Wolf Maahn] Nackt im Wind • Der planlos tötet • Weil er weiß, daß man man ihn schnell vergißt [Chor] Nackt im Wind • Der brüllt und wütet • Im Orkan, der Menschen frißt • Nackt im Wind • Der planlos tötet • Weil er weiß, daß man ihn schnell vergißt

Biografie | Die Deserteure

Wolf Maahn und die Deserteure sind eine Rockband aus Köln, die in dieser Formation erst seit 1982 zusammen auftreten. Nach der Auflösung der „Food Band“ arbeitete Wolf Maahn erst einmal im Studio. 1982 veröffentlichte Wolf Maahn seine erste LP „Deserteure“ unter eigenem Namen. Auch diese Platte wurde wieder ein Erfolg und damit kam die Lust an Live-Konzerten zurück.

Wolf Maahn formierte aus Freunden eine neue Band, die „Deserteure“. „Wolf Maahn und die Deserteure“ waren eine Premiere in der deutschen Rockmusik, denn sie waren die erste deutsche Rockband im legendären WDR-Rackpalast. Die originale Besetzung ist Wolf Maahn (Gesang / Gitarre), Axel Heilhecker (Gitarre / Gesang), Jürgen Zöller (Schlagzeug), Werner Kopal (Bass), Paco Saval (Tasteninstrumente), Jane Palmer (Gesang) und Renate Otta (Gesang).

Biografie | Food Band

1975 gründeten Axel Heilhecker, Ralf Engelbrecht, Hans Maahn (Hans Bäär) und Wolf Maahn die „Food Band“, eine deutsche Band aus Köln. Im Laufe der Zeit wurden auch Jan Dix, Matthias Keul, Werner Kopal, Paco Saval und Helmut Zerlett Teil der Bandgeschichte. In ihrer Musik findet sich eine Mischung Soul, Jazz, Pop und Rock.

Kreative Kraft in dieser Band waren Wolf Maahn und Axel Heilhecker, die die Titel komponierten. Ihr Titel „Send Me Up To Mona“ landete auf Platz 1 der Hörercharts, noch bevor es 1979 als Single im Handel erschien.

Ihr Debütalbum erschien 1979 unter dem Titel „Foodband“. Vorerst war dieses aber nur auf auf dem englischen Markt erhältlich, die Veröffentlichung auf dem deutschen Markt erfolgte im Jahr 1980 unter dem Titel „Last Years Album“.

Die „Food Band“ war aber keinesfalls eine reine Studioband. In den Jahren 1979 und 1980 gab es zahlreiche Auftritte, so zum Beispiel bei einigen Konzerten im Londoner „Marquee Club“, der „Music Machine“, bei einer Radioproduktion in den BBC-Studios sowie als Vorband von Bob Marley und Fleetwood Mac. Auch ein Auftritt im legendären WDR-Rockpalast zählte dazu.

Kurz bevor die Band sich 1981 auflöste, erschien ihr zweites Album mit dem Titel „Rhythm ’n‘ Juice“. Nach Ihrer Auflösung startete Wolf Maahn eine Solokarriere, bei der ihn Axel Heilhecker begleitetet. Jan Dix und Mathias Keul wurden Mitglieder der Band „BAP“, Helmut Zerlett konzentrierte sich auf seine Arbeit als Musikproduzent.

Biografie | Neue Heimat

Um 1981 kam die Idee auf, den Titel „Ich bau dir ein Schloss“ neu aufzunehmen. Hierbei handelte es sich um einen alten Titel, der einst von Heintje gesungen wurde. Die Neuafnahme sollte eine „angepasste“ Version im NDW-Stil sein. Bei dieser Produktion wirkten Klaus Heuser, Didi Maaz, Rich Schwab und Wolf Maahn mit.

Die Punk-Version des Heintje-Klassikers wurde unter dem Pseudonym „Neue Heimat“ veröffentlicht, welches auf dem Wohnungsunternehmen „Neue Heimat“ beruht. Dieses war seinerzeit in einen riesigen Finanzskandal verwickelt.

Die Single wurde ein Hit. Da aber niemand Lust hatte, sein Bild in Zusammenhang mit dem Titel zu sehen, übernahmen verschiedenen Kölner Musikern diesen Part als eine Art Pseudo-„Neue Heimat“. Zeitgleich zu diesem Projekt waren Purple Schulz, Josef Piek und Dieter Hoff dabei, ein Album aufzunehmen. Produzent dieses Albums war Wolf Maahn. Dieses sollte unter dem Namen „Commander Schulz“ veröffentlicht werden. Auf Anfrage des Produktions-Vertriebs wurde dieses Projekt jedoch ebenfalls unter dem Pseudonym „Neue Heimat“ verkauft. Dadurch erklärt sich, dass auf dem Album „Die Härte“ ein Titel von Wolf Maahn gesungen wird.

Trotz ihrer Tourneen wurden jedoch kaum Platten verkauft. Auch das 1983 erschienende Album „Hautnah“ änderte nichts an den schlechten Verkaufzahlen. Trotz der Arbeit an neuen Songs, die unter dem Namen „Purple Schulz“ erscheinen sollten löste sich die Gruppe 1984, mit dem Weggang von Freddy Böhmer, auf.

Die Singleveröffentlichung des Titels „Sehnsucht“ aus dem Album „Hautnah“ kam erst nach der Bandauflösung auf den Markt. Hier ist auch der Grundzu finden, dass es das Album mit zwei verschiedenen Covern gibt. Zum Einen als „Neue Heimat“-Album sowie auch als „Purple Schulz und die Neue Heimat“-Version.

Biografie | Wolf Maahn

wolf-maahn-2011-biografieWolf Maahn ist ein deutscher Musiker, Sänger, Songwriter, Schauspieler und Produzent. Am 25. März 1955 in Berlin geboren, wuchs er in München auf. Bereits mit neun Jahren schrieb er an seinen ersten eigenen Songs. Mit elf Jahren besuchte Wolf Maahn ein Konzert der Beatles im Circus Krone, von dem er auch heute noch beeindruckte und begeistert erzählt.

Durch diesen Konzertbesuch angespornt, gründete er seine erste Band, die unter dem Namen „Die X-Rays“ einige Party- und Jugendheimauftritte hatte. Über ein Hobby-Projekt kamen diese Gehversuche allerdings nicht hinaus.

Mit einigen Freunden sowie seinem Bruder Hans gründete Wolf Maahn daraufhin die „Food Band“. Deren Song „Send me up to Mona“ erschien 1979 als Single, bis 1981 folgten zwei Alben in englischer Sprache. Die „Food Band“ spielte in Deutschland unter anderem auch im Vorprogramm von Bob Marley und Fleetwood Mac.

„Sag mir, wo die Blumen sind“ wurde 1982 als erste Solo-Single von Wolf Maahn veröffentlicht, gefolgt vom Album „Deserteure“, gleichnamig zu seiner Begleitband. Auch unter dem Pseudonym „Neue Heimat“ war Wolf Maahn tätig. Wolf Maahn und die Deserteure schafften es, bei Deutschland-Konzerten von Roxy Music, als Vorgruppe auf die Bühne.

Sein Debüt-Album „Deserteure“ wurde 1983 für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Im selben Jahr ging Wolf Maahn erstmals als Hauptkünstler auf Tournee. Auch das Album „Bisse und Küsse“ erschien 1983, nach Vertragsunterzeichnung bei EMI. Neben Auftritten im Vorprogramm von Bob Dylan, brachte er 1984 das Album „Irgendwo in Deutschland“ sowie die Single-Auskopplung „Fieber“ auf den Markt. Das Album war neun Monate in den Top 75 der deutschen LP-Hitparade gelistet. Die Mischung von deutschsprachigem Rock, R’n’B, Blues, Reggae, Funk und Soul schien seine Wirkung nicht zu verzielen und so erspielte er sich nach und nach eine eingeschworene Fangemeinde.

1985 folgten Wolf Maahn und die Deserteure einer Einladung in die bekannte „WDR Rockpalastnacht“. Diese Einladung ging erstmals an eine deutsche Rockband. Das Album „Kleine Helden“ mit den Titeln „Ich wart auf Dich“ und „Karussell“ erschien 1986. 1987 wurde das Video zum Titel „Karussell“ mit dem World Music Video Award ausgezeichnet. 1992 war die Single „Total verliebt in Dich“ die erfolgreichste deutsche Rockballade des Jahres. Das legendäre Unplugged-Album „Direkt ins Blut – (Un)plugged“ erschien 1993 und war das erste Uplugged-Album eines deutschen Künstlers. Das Unplugged-Konzert wurde in Originallänge elf Mal im deutschen Fernsehen und in gekürzter Version in weiteren 167 Ländern ausgestrahlt.

In den folgenden Jahren erschienen die zwei Studio-Alben „Libero“ (1995) und „Soul Maahn“ (1999). Der bekannteste Titel aus dieser Zeit dürfte „Hallo Sehnsucht“ sein. 2001 versuchte Wolf Maahn beim Grand Prix den Vorentscheid mit seinem Titel „Better Life“ für sich zu entscheiden. Hauptantriebskraft war es, dem spaßigen Unsinn beim Grand Prix endlich ein Ende zu setzen. Hier musste Wolf Maahn sich aber gegen Michelle geschlagen geben. Da er im selben Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feierte, präsentierte er seinen Fans das Album „Absolut Best Of“, mit einer Auswahl seiner besten Songs. Auf diesen Erfolg erschien im Jahr 2004 ein weiteres Album, „Zauberstraßen“. 2005 begabt er sich auf seine bundesweiten Tour „Solo & Acoustic“.

Nachdem er seinen Vertrag mit Universal beendet hatte, gründete er 2007 sein eigenes Label „Libero Records“. Kurz darauf veröffentlichte er die CD-Alben „Direkt ins Blut 2 – (Un)plugged“ und „Deserteure“, ein ReRelease seines Debüt-Albums.

Als Produzent und Songschreiber war er unter anderem für Wolfgang Niedecken, Klaus Lage, Purple Schulz, Schroeder Roadshow, Joseph Beuys, Anne Haigis, Marianne Rosenberg und The Piano has been drinking tätig. Für den Schimanski-Film „Zabou“ (1987) und die ARD-Serie „Leo und Charlotte“ (1991) komponierte Wolf Maahn die Film-Musik und auch in der Tatort-Folge „Der Mörder und der Prinz“ (1992) wurde eines seiner Lieder verwendet („Cool“). Hier komponierte er zudem auch die szenische Musik.

Auch Wolf Maahn’s gesellschaftspolitisches Engagement machte ihn bekannt. Hier sind zum Beispiel die Teilnahme am Projekt „Band für Afrika“ (1985), sein 1986 mit einer eigenen Single ausgedrückter Protest gegen die Katastrophe von Tschernobyl sowie das 1996 durch ihn ins Leben gerufene Open-Air-Konzert „ROCK FOR BOSNlA“ (zugunsten von WAR child) zu nennen. Mit dem Lied „NRW – volle Kraft voraus!“ unterstützte er 2000 die nordrhein-westfälische SPD im Wahlkampf. Die ehemaligen Deserteure-Mitglieder Jürgen Zöller, Werner Kopal und Helmut Krumminga sind inzwischen Mitglieder bei der Gruppe BAP. Sein Bruder Hans (Hans Bäär) spielt als Bassist unter anderem bei Hoelderlin und in der Band von Gianna Nannini.

Die Spielweise von Wolf Maahn ist nahezu genauso einzigartig wie er selbst. Wolf Maahn ist Linkshänder. Seine Gitarren spielt er auch wie ein Linkshänder, zieht dabei aber die Saiten seiner Gitarren wie bei einer Rechtshändergitarre auf. Dadurch spielt er die Gitarre sozusagen „verkehrt herum“, was seinen Sound den letzten Schliff einzuhauchen scheint.

2009, Im Jahr des 250. Geburtstag von Friedrich Schiller unternimmt Wolf Maahn einen Ausflug in die Schauspielerei. In der Rockoper „Das Lied von Schillers Glocke“ übernimmt er die Rolle des Friedrich Schiller. Der Spaß an diesem Ausflug führte ihn 2010 in die Seifenoper „Unter uns“, in der sich selbst spielt, in der Rolle des Vaters von Heidi (Birte Glang).

Im gleichen Jahr erschien sein Album „Vereinigte Staaten“. 2011 folgte die EP „Flucht nach vorn“, mit der Wolf Maahn neue Fans für seine Musik erobern möchte. Von der erneuten Veröffentlichung seines Albums „Vereinigte Staaten“, diesmal in einer Deluxe-Version unter Beigabe einer DVD, dürfte auch hier die Fangemeinde wieder erfreut gewesen sein. Ausgestattet mit einem Live-Konzert-Mitschnitt des „Fehmarn Open Air“-Festivals und umfangreichem Bonusmaterial begeisterte Wolf Maahn wieder einmal mit seiner unverwechselbaren Musik und der spürbaren Nähe zu seinen Fans.

Im Juli 2011 folgte dann das Re-Release des Erfolgsalbums „Direkt Ins Blut – (Un)Plugged“ unter Beigabe der gleichnamigen DVD sowie das langersehnte Re-Release von „Rosen im Asphalt – Live!“, dem legendären 3-LP-Box-Set von 1986. Des Weiteren wurde gegen Ende des Jahres 2011 durch EMI ein weiteres Release mit dem Titel „Wolf Maahn – Irgendwo in Deutschland / Kleine Helden“ veröffentlicht. Hier handelt es sich um eine Doppel-CD, die die beiden gleichnamigen Einzelalben in der Serie „Classic Albums“ vereint.

Nach einer im Jahr 2005 absolvierten Solo-Tour gab es immer wieder den Gedanken zu einem entsprechenden Solo-Album. Da Wolf Maahn aber unsicher war, ob es möglich wäre diese unbeschreibliche Athomosphäre eines Solo-Konzertes in die Wohnzimmer zu bringen, blieb es vorerst bei einer Idee. Bei den Band-Konzerten spielte er immer 3 oder 4 Titel solo, aber erst 2011 begab er sich auf seine „Fieber Hautnah Solo“-Tour. Nun wurden auch die Rufe der Fans nach einem Solo-Album wieder lauter. Schließlich, im August 2012, wurde das ALbum „Lieder Vom Rand Der Galaxis _Solo Live“ veröffentlicht, ein Album was längst überfällig gewesen war. Als Überraschung kam dieses Album aber nicht nur als CD in den Handel, zu seinem 30 jährigen Bühnenjubiläum stellte Wolf Maahn eine weitere attraktive Version zusammen. Und so gibt es „Lieder Vom Rand Der Galaxis _Solo Live“ auch als Doppel-Vinyl-Album im Bundle mit der CD-Version.